Thich Nhat Hanh

... dieser Große       Weise Mann der   Gegenwart ...         

... buddhistischer   Mönch ... Lehrer der   ACHTSAMKEIT, des   MITGEFÜHLS und der LIEBE ... 

... Begründer eines "engagierten Buddhismus", Botschafter der Versöhnung ... und seiner Vision des INTER-SEINs (INTER-BEING) ... 


... erlitt am 11.Nov.2014, einen Monat nach seinem 88. Geburtstag, eine schwere Hirnblutung - die offiziellen Mitteilungen seines Ordens aus diesem Anlass und zum Genesungsverlauf sowie letzte Informationen zu seinem Gesundheitszustand (auf englisch) finden Sie hier. Einige der Mitteilungen wurden auf deutsch übersetzt, dazu können Sie hier klicken.

Eine Nachricht vom 29. August 2017 anlässlich einer Reise Thich Nhat Hans nach Vietnam finden Sie hier.


 

... zu inspirierenden Vorträgen (mit deutscher Übersetzung) während des "German Retreats" vom 12. - 17. August 2014 in WALDBRÖL (in zeitlich umgekehrter Reihenfolge) gelangen Sie hier:  

"Glück in unserem Herzen nähren"

 

 

 

  

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Tiefenpsychologisch fundierte / Psychodynamische Psychotherapie 

Liebe Besucherin! Lieber Besucher!

Die Inhalte (auch) für diesen Bereich sind (noch) nicht abgeschlossen (und werden es wohl auch nie ganz ...) – ich möchte Ihnen jedoch in der folgenden stichwortartigen Übersicht einen erste Idee / Vorstellung spezifischer Aspekte meiner tiefenpsychologisch-psychodynamisch fundierten psychotherapeutischen Arbeitsweise vermitteln.

Das Unvollständige dieser Seite regt Sie (insofern Sie auf der Suche nach Hilfe durch eine Psychotherapie sind) vielleicht gleichzeitig zu Gedanken-Spielen und spontan-assoziativen Phantasien darüber an, inwieweit eine psychodynamisch ausgerichtete Psychotherapie eine passende Vor-Gehens-Weise für Sie sein könnte.
 
Anmerkung: 
Die beiden anderen nach den Psychotherapie-Richtlinien kassen-zugelassenen Psychotherapie-Verfahren sind:
1. die ebenfalls als "psychodynamisch" bezeichnete - und ebenfalls auf die Psychoanalyse Sigmund Freuds zurück gehende - Analytische Psychotherapie 
sowie  
2. die Verhaltenstherapie bzw. Kognitive Verhaltenstherapie. 

Ich werde (auch) diese Seite immer mal wieder ergänzen und erweitern – Fragen und Anregungen sind mir sehr willkommen -
am einfachsten per e-Mail.



Tiefenpsychologisch fundierte psychodynamische Psychotherapie 

- Eine kurze Einführung / Einstimmung / Hinführung -

Eine TIEFENPSYCHOLOGISCH-PSYCHODYNAMISCHE PSYCHOTHERAPIE zu beginnen bedeutet, sich mit einem Therapeuten, einer Therapeutin als Begleiter/in auf einen NEUEN WEG zu SICH SELBST und zu ANDEREN zu machen.


Wie das geht ... und was zu einem solchen gemeinsamen Weg dazu gehören muss bzw. dazu gehören kann, davon sollen die folgenden Zeilen einen ersten Eindruck vermitteln:


MIT-EIN-ANDER ins Gespräch kommen – Worte finden – Gehör finden – In Kontakt kommen – Eine (belastbare Arbeits-) BEZIEHUNG gemeinsam mit dem Therapeuten herstellen

Die GEGENWART erzählen – Sich Erinnern – Die VERGANGENHEIT erzählen – ... auch "ZUKÜNFTE" entwerfen ... 

Sich MIT-TEILEN – Sich AN-VERTRAUEN

DABEI: Unbewusst Sich Zeigen – Unbewusstes Zeigen
Die (VERDRÄNGTE) Vergangenheit im z.B. im TRAUM und in der BEZIEHUNG zum Therapeuten mehr oder weniger bewusst „Wiederaufführen“ – Wichtige Erfahrungen und Verinnerlichte Beziehungen zu anderen und sich selbst Unbewusst Sichtbar machen


Sich AUFMERKSAM machen lassen –
Sich „Beleuchten“ lassen –

Sich SPIEGELN lassen –
Sich hinter die gewohnten „Fassaden“ schauen (lassen)


Sich auf KONTAKT, BEGEGNUNG und BEZIEHUNG mit dem Therapeuten ein-lassen


Sich selbst neu betrachten – und fühlen – und erleben 
immer wieder - immer wieder neu !! ... und wieder ...


Mit sich selbst noch einmal NEU ANFANGEN

Sich ERKENNEN – im ERLEBEN und im GEMEINSAMEN DENKEN und NACH-DENKEN ... 

Die (Verdrängte) Vergangenheit in der Gegenwart Wieder-Erkennen

Sich Selbst REFLEKTIEREN


Sich Erforschen – Sich Selbst An-Nähern – Un-bewusstes entdecken

Sich Bewusst Erleben – Hier und Jetzt

im Kontakt mit sich SELBST 

und in der Beziehung zum Therapeuten


Sich Mit Sich Selbst Konfrontieren – und Konfrontieren Lassen


Sich Selbst Neu Betrachten –
Durch Die Augen Des Anderen –

... das Interesse des Therapeuten, seine Fragen oder Deutungen nutzen ... NEU NACH-DENKEN über sich SELBST und Sich-SELBST-MIT-DEN-ANDEREN ... 


Mit dem "Inneren Kind" (dem Jüngeren Ich, das ich als Kind und Jugendliche/r  war) In KONTAKT kommen – Dem "InnerenKind" (dem Jüngeren Ich) offen, interessiert und liebevoll, unterstützend und auch tröstend BEGEGNEN

Dem "Inneren Kind" in seiner Not BEISTEHEN – Das "InnereKind" ERMUTIGEN – ... seine Lebendigkeit, seine LebensLust und -Freude, seine Neugier und sein INTERESSE, seine Stärken neu kennen lernen


Das Ich Stützen       UND       
Das Ich Stärken

Die Abgewehrten An-Triebe, Motive, Bedürfnisse, Gefühle und Impulse Bewusst WAHRNEHMEN, ERKENNEN und BENENNEN - und nach bewussten neuen Wegen suchen, sie ins Leben Heute zu integrieren

Die Bedeutsamen (bisher) Unbewussten Inneren Konflikte bewusst Wahrnehmen, Erkennen und Benennen – Im Spiegel der Aktuellen Konflikte - Und BEWUSST nach neuen Konflikt-Lösungen suchen und sie im Leben Heute ERPROBEN und leben

Mit dem "Inneren Kind" (den "Jüngeren Ichs", die ich wirklich war) TRAUERN – 
über Nicht Gelebtes Leben – über verlorenes Glück

Den / Die Aktuellen und zuvor unbewussten Konflikt/e Bewusst LÖSEN

Sich SELBST in der BEZIEHUNG zum ANDEREN, dem Therapeuten / der Therapeutin an die Hand nehmen  

Neue Wege ER-PROBEN -
Neue Lösungen AUS-PROBIEREN -
Und Neue Wege (ER-)FINDEN 

UND so
Das SELBST in der BEZIEHUNG zum ANDEREN
(nicht nur dem Therapeuten / der Therapeutin)
Weiter-ENT-WICKELN



Dem Ende der Therapie entgegen


Auf dem Weg ins Neu-Land – „Wieder mit sich all-ein“

Abschied nehmen und geben vom "Begleiter auf Zeit durch unwegsames Gelände" 

Abschied vom Therapeuten.


Mit erweiterter "innerer Land-Karte" auf Neuen und Alten Wegen ... weiter-gehen ...



UND NACH DER THERAPIE - geht sie auf andere Art weiter
... die neu begonnene SELBST-SUCHE - die SELBST-FINDUNG – auch: SELBST-ERFINDUNG 
... die NIE-OHNE-DIE-und-DEN-ANDERE/N möglich ist ...


... auf den nun neu und wieder gefundenen Wegen – und weitere Neue Wege findend ...

... ANDEREN NEU BEGEGNEND /
... SICH SELBST NEU ERFAHREND ...


... Sich-Selbst und den / die Andere-n ...
... immer wieder neu (er-)findend.


Die Selbst-Erschaffung endet erst mit dem Tod.



Hermann Hesse
hat in seinem Gedicht "STUFEN" den menschlichen Lebens-Prozess als Ganzen (wenn auch deutlich idealisierend) auf eine Weise beschrieben, wie ich ihn auch - idealerweise - für den Therapie-Prozess als wünschenswert beschreiben würde.


Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

 Allerdings: 

OHNE TRAUERN, lieber Hermann Hesse - und liebe Leserin und lieber Leser - Abschied zu nehmen, das geht nicht ... Psychotherapie als begleiteter und unterstützter Veränderungsprozess ist IMMER - wenn sie glückt - (teilweiser) NEU-Beginn und GEWINN begleitet von FREUDE einerseits UND auch VERLUST und ABSCHIED-NEHMEN begleitet von not-wendiger TRAUER.

Nicht das (äußere) ABSCHIED-NEHMEN, SICH-LOS-SAGEN, HINTER-SICH-LASSEN, das viel beschworene (äußere) LOS-LASSEN sind das WESENTLICHE menschlicher Entwicklungsprozesse, sondern DAS INNERE ABSCHIED-NEHMEN - und WEIL das IMMER KÖRPERLICH ist, wird es ERLEBT und GESPÜRT als der SCHMERZLICHE PROZESS, den wir TRAUERN nennen ... vielleicht könnte, müsste man sogar sagen: TRAUERN "IST" ABSCHIED-NEHMEN. Trauer bedarf des TROSTES - und das erfordert bei bedeutsamen Entwicklungen fast immer die ANTEILNAHME und den TROST durch einen ANDEREN MENSCHEN - das heißt auch: es bedarf des BEI-STANDES durch den ANDEREN, den notwendigen schmerzlichen Schritt zu gehen - und es bedarf des SELBST-TROSTES, des SELBST-MITGEFÜHLS (WEIL der "INNERE mitfühlende und tröstende ANDERE" aber oft noch nicht entwickelt ist oder durch den Leidensprozess mit-geschwächt ist, braucht es den REALEN äußeren ANDEREN, und muss meist auch erst wieder geübt, manchmal überhaupt erst erlernt werden). 

Psychotherapie unterstützt und begleitet notwendige Abschieds- und TRAUER-ARBEIT ... die wesentlich sind für die Überwindung der seelischen Krankheit, die Selbst-Entwicklung, das Wachstum und manchmal die Heilung - 

ODER mit Hermann Hesse: 

wesentlich, um die NÄCHSTE STUFE zu MEISTERN. 

 

 

(... für alle "tweets" diesen Button anklicken)

 

 

 

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______________________ TARA BRACH, Ph.D., (mit Klick auf ihr Foto kommen Sie auf ihre WebSeite) ist als promovierte Psychologin und Psychotherapeutin auch eine der bedeutenden westlichen Lehrerinnen in buddhistischer Meditation; sie ist die Gründerin der Insight Meditation Community of Washington. Als Autorin hat sie zwei wunderbare von großem psychologisch-psychotherapeutischem Kenntnisreichtum und Weisheit, Freundlichkeit und Verständnis, Humor, tiefer Menschlichkeit und Liebe durchdrungene Bücher veröffentlicht: „Mit dem Herzen eines Buddha: Heilende Wege zu Selbstakzeptanz und Lebensfreude“ (2013) und „Nach Hause kommen zu sich selbst: Im erwachten Herzen Zuflucht und Geborgenheit finden“ (2013). Mit einem Klick auf ihr Foto gelangen Sie auf ihre (englischsprachige!) Homepage. Dort finden Sie auch TARA BRACHs (auch als Podcasts zur Verfügung gestellten) vielfältig anregenden, informativen, philosophisch und wissenschaftlich fundierten und humorvoll-warmherzigen Vorträge und Meditationsanleitungen, die sehr geeignet sind, generelle und spezifische Reflektions- und Entwicklungsprozesse in einer Psychotherapie zu unterstützen.



MEDIATHEK-Tipp: Der große Inspirator zur ACHTSAMKEITs PRAXIS in Medizin und Psychotherapie 

JON KABAT-ZINN im Gespräch mit Barbara Bleisch in STERNSTUNDE PHILOSOPHIE vom 14.02.2016
 

... EIN weiterer Link zum Thema ACHTSAMKEIT und PSYCHOTHERAPIE: Dr. Michael E. Harrer 

 


 

... ein großzügiges und großartiges Geschenk von Prof. Tania Singer und Dipl.-Psych. Matthias Bolz (Hrsg.) vom Max-Planck-Institut, Leipzig - über die Einführungsseite hinter diesem Link (mit Info-Videos) gelangen Sie weiter zum DOWNLOAD des e-books.


 

... aus der mehrteiligen arte-Dokumentation 

"Wir werden geboren als Altruisten, nicht als Egoisten" 

vom 23. März 2016 zum Thema Mitgefühl und Empathie sind noch einige Beiträge abrufbar


 

SELBST-MITGEFÜHL ... Link zur Homepage von Dipl.-Psych. Christine Brähler mit weiteren Informationen und praktischen Übungen.

  

... ergänzend hier ein Link zu einem Interview mit dem Diplom-Psychologen Dr. ULRICH OTT, der Prozesse im GEHIRN von Menschen, die MEDITIEREN

erforscht.

 


 

MITGEFÜHL - ... und seine politische Dimension im "Globalen Dorf": die "Charta für Mitgefühl" - initiiert von KAREN ARMSTRONG (dieser Link führt sie zu "Die Botschaft", der deutschen Übersetzung (!) ihres wunderbaren Buches "Twelve Steps to a Compassionate Life") ... lassen Sie sich von ihrer Idee und Einladung berühren - ... ein Mausklick entfernt (falls englische Version erscheint, deutsche Übersetzung auswählen).